The charming Buddy´s

Wir leben im Herzen der Lüneburger Heide und sind eine vierköpfige Familie. 2004 begann unsere Liebe zu den Basset Hounds. Seit 2006  leben wir mit diesen wundervollen Hunden. Sie bereichern unser Leben jeden Tag mit ihrer lustigen Art.  Es war also kein Wunder, das wir beschlossen diese tolle Rasse zu züchten. Es dauerte noch einige Jahre , bis wir unsere Hunde gefunden hatten. Im Jahr 2012 hatten wir unseren ersten Wurf und 2017 unseren D-Wurf.  Wir wollen nun auf dieser Hompage unsere Hunde vorstellen und unsere Vorstellungen zur Zucht. Wir haben insgesamt sieben Basset Hounds. Wobei aber nur Luigi, Bärbel und Dreamy in der Zucht sind. Unsere Hunde verlassen uns nicht, wenn sie in Rente gehen, sondern bleiben ihr Leben lang bei uns.

Aus unserem letzten Wurf haben wir den kleinen Danju behalten.

Es ist uns wichtig gesunde Hunde zu züchten und deshalb lassen wir auch mehr  Untersuchungen machen, als vom Verband gefordert werden.

 Wir haben auch nicht jedes Jahr Welpen. Ob wir einen Wurf planen hängt davon ab, wie viele Anfragen wir für unsere Warteliste haben und ob unsere Hündinnen in guter körperlicher Verfassung sind.

Warum wurde es ein Basset Hound?

 

Basset Hound…… was ist das für ein Hund? Der Hund, der zwei Hunde lang ist und einen halben Hund hoch mit seeeehr langen Ohren.

Der Basset Hound ist eine sehr alte Rasse.  Seine Wurzeln liegen in Frankreich.

Er ist kein sehr schneller Laufhund, doch trotz seiner Trägheit ein eifriger Jäger auf Niederwild mit gutem Geruchssinn. Deshalb fand er hauptsächlich bei der Jagd auf Wildtiere Verwendung.

Wie wurde nun aber aus dieser einstigen Jagdhunderasse  ein Familienhund?

Er hat ein freundliches und offenes Wesen, ist immer ruhig und ausgeglichen, allerdings keine Schlaftablette. Er ist sehr anhänglich und kinderfreundlich.

Aus genau diesen Gründen sind wir bei dieser Rasse gelandet.

Wir hatten immer große Hunde und wollten nun auch einmal etwas „Kleineres“. Der Hund sollte  ausgeglichen und ruhig sein, nicht so nervös und kläffend.

Meine Freundin hatte einen Basset Hound und ich habe mich verliebt. Meine Söhne und mein Mann waren nicht so begeistert.

Sie nahmen fälschlicher Weise an, das der Basset Hound faul und träge ist.

Aber ich ließ nicht locker und wir besuchten Bassetspaziergänge und viele Züchter.

Da begriff auch meine Familie „der Basset Hound ist nicht träge oder faul“.

Man sollte aber wissen, dass der Basset Hound sehr stur sein kann. Liebenswert stur. Er ist nichts für Gehorsamsfanatiker. Wir haben festgestellt, dass er immer abwägt, ob es sich für ihn lohnt das zu tun, was man von ihm fordert. Ein Basset Hound braucht seine „Meute“. Dabei ist es ihm egal, ob diese Meute aus Menschen oder anderen Basset Hounds besteht.

Er ist ein Clown, der alle zum Lachen bringt, weil er sich z.B. ständig auf die Ohren tritt und dann mit der Nase bremst. Er liebt lange Spaziergänge, wobei er aber das Tempo angibt. Er nimmt es einem  auch nicht übel, wenn es manchmal einen Tag gibt, wo wenig Zeit zum Spazieren gehen ist. Da genügt ihm dann auch mal der Garten.

Unser Buddy zog im August 2006 als erster Basset Hound bei uns ein und ab dann waren wir infiziert. Der Bassetvirus hatte uns erwischt. Wir entschlossen uns diese wundervolle Rasse zu züchten.

Mittlerweile leben in unserer Familie sieben Basset Hounds und wir können uns ein Leben ohne die Meute nicht mehr vorstellen. Wir haben sehr harte  Zeiten  durch schwere Krankheiten hinter uns, die wir ohne unsere kleinen Clowns wohl nicht so gut überstanden hätten.

Sie sind die Therapeuten für unsere Familie. Egal welchen Stress man hat oder wie schwer die Zeiten sind, sie sind immer da und es hilft zu streicheln und zu kuscheln. Der mitfühlende Blick, der verständnisvolle Kopf auf dem Schoß, der nasse Schlabberkuss am Ohrläppchen, das alles sind Streicheleinheiten für die Seele, die in der Art und Weise nur ein Basset Hound geben kann.

In der Wohnung sind sie wunderbar ruhig und entspannt, während sie draußen auch richtig aufdrehen können. Sie spielen mit unseren Kindern Fußball und wir gehen mit ihnen zum mantrailing (Personensuche). Denn sie brauchen schon eine gewisse geistige Auslastung, und was bietet sich da mehr an, als ihren ausgeprägten Geruchssinn zu fördern.

Ich gehe mit unseren Hunden auch regelmäßig in Kindergärten und Schulen, um den Kindern den richtigen Umgang mit Hunden zu vermitteln.

Ich kenne keine andere Rasse, die angesichts lärmender Kinder, die alle zuerst den Hund streicheln und an der Leine führen wollen, so freundlich und völlig relaxed bleibt wie der Basset Hound.

 

Also wirklich ein richtiger Familienhund.